Das Original – was sonst!
Qualität vom Pionier: Medizinische Expertise für jede Anlage
Pionierarbeit in der Kinesiologie – Bewährte Qualität für die Fachwelt seit 2001
Unter der medizinischen Leitung von Dr. med. Dieter Sielmann entwickelt, prägt die Medi-Taping®-Methode seit über 25 Jahren die europäische Therapielandschaft. Als Pionier in der Entwicklung kinesiologischer Tapes steht Medi-Tape für kompromisslose Materialqualität und Zuverlässigkeit. Unsere Produkte sind gezielt für den professionellen therapeutischen Einsatz konzipiert und setzen Maßstäbe in der mechanischen Gewebeunterstützung sowie Hautverträglichkeit, um den hohen Ansprüchen medizinischer Fachkreise gerecht zu werden.
Mehr als nur Tapes: Grundlagen des Lernens und der praktischen Anwendung
Welches Tape passt zu mir ?
Medi‑Tape® - Präzision und Verlässlichkeit in der professionellen Therapie
Das Medi-Tape® ist das Herzstück unseres Sortiments und seit über 25 Jahren der Goldstandard für die klinische Anwendung. Entwickelt unter der medizinischen Leitung von Dr. med. Dieter Sielmann, ist dieses Tape speziell für die Anforderungen in Physiotherapiepraxen und Kliniken konzipiert.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Medizinische Expertise: Spezifiziert für die Anwendung in der professionellen Schmerztherapie und myofaszialen Unterstützung.
- Hautfreundlichkeit: Hergestellt aus hochwertigem Baumwollgewebe mit einem sensitiven Acrylatkleber – ideal für die langfristige Begleitung therapeutischer Prozesse, auch bei empfindlicher Haut.
- Optimale Elastizität: Bietet eine stabilisierte Rückstellkraft, die präzise propriozeptive Reize setzt und die natürliche Bewegungsfreiheit unterstützt.
- Bewährte Qualität: Ein verlässliches Werkzeug für Experten, die Wert auf Materialkonstanz und klinisch erprobte Ergebnisse legen.
Medi-Tape® Core ist die erste Wahl für Therapeuten, die eine fundierte Grundlage für ihre tägliche Arbeit am Patienten suchen.
Tape & Go® - Ultrastarker Halt für Dynamik und Extrembelastung
Tape and Go® ist unsere spezialisierte Antwort auf die hohen Anforderungen im Leistungs- und Breitensport. Wenn Bewegung, Schweiß oder anspruchsvolle Hautbedingungen herkömmliche Materialien an ihre Grenzen bringen, sorgt Tape and Go® für die nötige Sicherheit.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Verstärkte Adhäsionskraft: Ausgestattet mit einem extra starken Kleber, der speziell für die Haftung auf verschwitzter oder öliger Haut entwickelt wurde.
- Maximale Belastbarkeit: Hält zuverlässig bei intensiven Trainingseinheiten, Wettkämpfen und unter extremen mechanischen Einwirkungen.
- Feuchtigkeitsresistent: Das Material bleibt auch bei Nässe formstabil und verliert nicht an Spannkraft.
- Dynamische Unterstützung: Bietet einen intensiven Impuls auf die Hautrezeptoren und unterstützt Muskelketten sowie Gelenke bei maximaler Bewegungsamplitude.
Die Bücher
Medi-Taping für Jedermann
Dieses Buch ist der ideale Einstieg. Dr. Sielmann erklärt hier für jeden verständlich, wie Schmerz entsteht und warum die Korrektur der Körperstatik so wichtig ist. Es ist perfekt, wenn Sie verstehen möchten, wie Ihr Körper funktioniert, und einfache Anlagen für den Hausgebrauch suchen.
Das Kursbuch (Lehrbuch)
Das Kursbuch ist das offizielle Begleitwerk unserer Fachseminare. Es geht tief in die Materie der Gate-Control-Theorie und die neurophysiologischen Zusammenhänge ein. Wenn Sie die Medi-Taping® Methode beruflich anwenden oder die komplexen Zusammenhänge von Agonisten und Antagonisten verstehen wollen, ist dies Ihr Standardwerk.
Anlagetechniken – Kurz und Knapp (Das Ringbuch)
Das Ringbuch ist für die „Tat“ gemacht. Es verzichtet auf lange Theorietexte und bietet stattdessen ein praktisches A-Z Register. Durch die Spiralbindung bleibt es auf der gewünschten Seite liegen – ideal, um während des Tapens kurz die Zügelrichtung oder die richtige Muskeldehnung zu prüfen.
Präzise Tape-Platzierung basierend auf anatomischen Erkenntnissen
Visualisieren Sie den Zusammenhang zwischen Muskel-Skelett-Struktur und Tape-Anwendung. Unser Trainingsansatz kombiniert anatomische Modelle mit praktischen Demonstrationen – entwickelt, um Fachkräften die präzise und sorgfältige Anwendung von Tape zu vermitteln.
German Quality
Latex-Frei
Haufreundliche Tapes
Wo wird Medi‑Tape angewendet?
Die ISG-Basis-Anlage (Iliosakralgelenk)
Dies ist die wichtigste Anlage in der gesamten Methode. Da das Iliosakralgelenk als „Fundament“ der Wirbelsäule gilt, steht die Korrektur der Beckenstatik bei fast jeder Anwendung an erster Stelle. Eine ausgeglichene Statik im Beckenbereich ist die Voraussetzung dafür, dass andere Tape-Anlagen am restlichen Körper ihre volle unterstützende Wirkung entfalten können.
Die Lendenwirbelsäulen-Anlage (LWS)
Der untere Rücken ist eine der am häufigsten beanspruchten Regionen. Diese Anlage wird genutzt, um die paraspinale Muskulatur im Lendenbereich zu begleiten und zu entlasten. Sie wird oft in Kombination mit der ISG-Korrektur angewendet, um eine ganzheitliche Stabilisierung des Rumpfes zu fördern.
Die Halswirbelsäulen-Anlage (HWS)
Nackenverspannungen durch PC-Arbeit oder Fehlhaltungen machen diese Anlage zu einem Favoriten. Hier liegt der Fokus darauf, die myofaszialen Strukturen des Nackens sanft zu unterstützen. In den Büchern wird oft die Bedeutung des Atlaswirbels betont, dessen Position durch diese Anlage begleitend stabilisiert werden kann.
Die Kniegelenk-Anlage
Ob bei sportlicher Belastung oder altersbedingten Abnutzungserscheinungen – das Knie benötigt oft mechanische Unterstützung. Die Anleitung führt meist über eine Stabilisierung der Patella (Kniescheibe) und eine Entlastung der Seitenbänder, um die natürliche Beweglichkeit des Gelenks zu fördern.
Die Schulter-Anlage (Impingement & Verspannung)
Die Schulter als beweglichstes Gelenk des Körpers ist anfällig für muskuläre Dysbalanzen. Die Taping-Anleitungen zielen hier darauf ab, den Gelenkkopf in einer zentrierten Position zu unterstützen und den Raum unter dem Schulterdach (Subakromialraum) energetisch und mechanisch zu entlasten.
Die Epicondylitis-Anlage (Tennis- und Golferarm)
Diese Anlage für den Unterarm ist ein Klassiker für Extremitäten. Sie dient dazu, die überlasteten Sehnenansätze am Ellenbogen durch einen gezielten Entlastungszügel zu führen. Dies fördert eine entspannte Muskelfunktion bei greifenden und drehenden Bewegungen im Alltag.
Was unsere Kunden sagen
Qualitativ-hochwertiges Tape, was in meinem Fall die (verspannte) Rückenmuskulatur entlastet. Kratzt nicht, ist wasserfest und fühlt sich auf der Haut sehr komfortable an. Versand war sehr schnell und hat super funktioniert -gerne wieder!
Hatte Probleme mit einen Tape wurden super schnell und kompetent gelöst!!! 1000 danke für die Lösung!! Wirklich Hut ab vor diesen Kundenservice!!!
Nach einigen Erfahrungen mit verschiedenen Tapes nutze ich inzwischen nur noch medi-taping. Die Qualität ist top, sie halten auch nach dem Duschen lange, sind sehr hautverträglich und unterstützen mich beim Sport am besten. Klare Empfehlung – danke für die spürbare Linderung!
Ich bin Therapeutin und nutze das Gittertape regelmäßig für mich und meine Patienten. Es ist einfach anzuwenden, auch ohne Fachwissen, und kann selbstständig verwendet werden. Mit einer Pinzette lässt es sich am besten aufbringen. Die Haltbarkeit variiert je nach Körperstelle – an Händen und Füßen löst es sich durch Reibung schneller.
Ich nutze das Tape bei chronischen Nacken- und Kieferschmerzen. Es gibt sofort Unterstützung, lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit. Die leichten, unauffälligen Gittertapes halten sogar Dusche und Schwimmbad stand. Klare Empfehlung bei muskulären Beschwerden.
FAQ
Allgemeine Informationen und Methodik
Medi-Taping® ist eine von Dr. med. Dieter Sielmann entwickelte Methode, die über das klassische Kinesiologie-Taping hinausgeht. Sie kombiniert die Anwendung spezieller, elastischer Tapes mit einer ganzheitlichen Betrachtung der Körperstatik.
Im Zentrum dieser Methode steht die Erkenntnis, dass viele körperliche Beschwerden ihre Ursache in einer gestörten Statik haben – oft ausgelöst durch Fehlstellungen im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG) oder des Atlaswirbels. Medi-Taping® setzt genau hier an: Es dient der energetisch-statischen Begleitung, um das muskuläre Gleichgewicht zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Die Besonderheiten der Medi-Taping® Methode:
- Fokus auf die Körperstatik: Anders als bei herkömmlichen Taping-Anwendungen wird vor dem Kleben die Statik des Körpers analysiert und bei Bedarf sanft korrigiert.
- Der Lifting-Effekt: Durch die spezifische Dehnung des Original Medi-Tapes® wird die Oberhaut bei jeder Bewegung leicht angehoben. Dieser mechanische Reiz fördert die Mikrozirkulation und unterstützt den Lymphfluss im Gewebe.
- Kommunikation mit dem Nervensystem: Das Tape nutzt die Prinzipien der Gate-Control-Theorie. Über die Hautrezeptoren werden kontinuierlich Entlastungsimpulse an das Gehirn gesendet, was zur Entspannung verhärteter Muskelstrukturen beitragen kann.
- Wirkstofffreie Unterstützung: Die Methode kommt ohne medikamentöse Zusätze aus. Die Begleitung erfolgt allein durch die physikalischen Eigenschaften des Tapes und die fachgerechte Anlage.
- Vielseitige Anwendung: Von der Begleitung im Sport über die Unterstützung bei Nacken- und Rückenbeschwerden bis hin zu viszeralen Anwendungen (z. B. bei Bauchbeschwerden) bietet das System nach Dr. Sielmann Lösungen für die ganze Familie.
Medi-Taping® wird heute weltweit von Ärzten, Therapeuten und geschulten Privatanwendern genutzt, um den Körper auf natürliche Weise bei der Regeneration zu begleiten.
Obwohl beide Methoden elastische, bunte Tapes verwenden, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Herangehensweise, ihrer Philosophie und ihrem therapeutischen Ziel. Während das herkömmliche Kinesiotaping oft lokal und symptomorientiert eingesetzt wird, folgt das Medi-Taping® nach Dr. med. Dieter Sielmann einem ganzheitlichen, statisch-energetischen Konzept.
Hier sind die drei entscheidenden Unterschiede im Detail:
1. Der Fokus auf die Körperstatik (Das Fundament)
- Klassisches Kinesiotaping: Hier wird das Tape meist dort geklebt, wo der Impuls aktuell benötigt wird (z. B. am schmerzenden Knie oder der verspannten Schulter). Die Ursache der Belastung wird dabei oft nicht berücksichtigt.
- Medi-Taping®: Diese Methode betrachtet den Körper als statische Einheit. Bevor ein Tape appliziert wird, erfolgt eine Analyse der Körperstatik. Der Fokus liegt hierbei auf dem Becken (Iliosakralgelenk) und dem Atlaswirbel. Ziel ist es, das „Fundament“ des Körpers ins Lot zu bringen, damit die anschließenden Tape-Anlagen ihre unterstützende Wirkung optimal entfalten können.
2. Die energetische Komponente (Farben & Meridiane)
- Klassisches Kinesiotaping: Die Farbwahl (Blau, Pink, Beige, Schwarz) wird oft als rein ästhetisch oder psychologisch betrachtet.
- Medi-Taping®: Dr. Sielmann integriert Erkenntnisse aus der Akupunkt-Massage (APM) und der Schwingungslehre. Die Farben werden gezielt eingesetzt, um den Energiefluss in den Meridianen zu harmonisieren. So wird beispielsweise blaues Tape häufig bei energetischen Fülle-Zuständen (Entzündungsreizen) genutzt, während rotes Tape bei energetischer Leere (Verspannungen) zur Unterstützung des Wohlbefindens beitragen kann.
3. Ganzheitlichkeit vs. Symptom-Behandlung
- Klassisches Kinesiotaping: Wird häufig als ergänzende Technik in der Physiotherapie oder im Sport eingesetzt, um einzelne Muskeln oder Gelenke kurzfristig zu begleiten.
- Medi-Taping®: Es handelt sich um ein eigenständiges, ärztlich entwickeltes Therapiesystem. Es verbindet manuelle Korrekturtechniken der Statik mit den reflektorischen Impulsen des Tapes. Das Ziel ist eine langfristige Begleitung des Patienten, indem nicht nur der lokale Reiz, sondern die gesamte myofasziale Kette und die energetische Balance unterstützt werden.
Zusammenfassung: Warum Medi-Taping®?
Man könnte sagen: Kinesiotaping ist die Technik, Medi-Taping® ist das System. Während das einfache Kleben oft nur kurzzeitige Entlastung bietet, zielt die Medi-Taping® Methode darauf ab, die Selbstregulationskräfte des Körpers durch die Wiederherstellung der korrekten Statik und den Ausgleich des Energiehaushalts nachhaltig zu fördern.
Wichtiger Hinweis & Disclaimer
Sowohl das klassische Kinesiotaping als auch das Medi-Taping® sind Methoden der Erfahrungsheilkunde.
- Kein Heilversprechen: Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht abschließend belegt. Die Anwendungen dienen der Unterstützung des Wohlbefindens und der Begleitung muskulärer Prozesse.
- Ärztlicher Rat: Taping ersetzt keine medizinische Diagnose. Bei akuten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal konsultiert werden.
- Rechtliches: Aus den Beschreibungen lassen sich keine Heilversprechen ableiten.
Das Original Medi-Tape® wurde speziell entwickelt, um den hohen Anforderungen der statisch-energetischen Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann gerecht zu werden. Die Materialzusammensetzung ist darauf ausgelegt, die natürlichen Funktionen der Haut zu unterstützen und gleichzeitig einen hohen Tragekomfort über mehrere Tage zu bieten.
Die wichtigsten Bestandteile im Überblick:
- Hochwertiges Baumwollgewebe: Als Trägermaterial dient eine spezielle, hochwertige Baumwolle. Diese ist besonders atmungsaktiv und luftdurchlässig, was Feuchtigkeitsstau unter dem Tape verhindert und das Wohlbefinden der Haut fördert.
- Elastische Fasern: Um die charakteristische Elastizität von etwa 150 % bis 160 % zu erreichen, sind in das Gewebe Elastan-Fasern eingearbeitet. Diese Dehnfähigkeit entspricht in etwa der Elastizität der menschlichen Haut, wodurch das Tape jede Bewegung mitmacht, ohne einzuengen.
- Medizinischer Acrylkleber: Auf der Rückseite ist ein hochwertiger, thermoplastischer Acrylkleber aufgebracht. Dieser ist latexfrei und zeichnet sich durch eine sehr gute Hautverträglichkeit aus. Der Kleber wird durch Körperwärme aktiviert und sorgt für einen sicheren Halt.
- Sinuswellen-Beschichtung: Der Kleber wird nicht vollflächig, sondern in einem spezifischen Wellenmuster aufgetragen. Diese Struktur ist entscheidend für den „Lifting-Effekt“ der Haut und sorgt dafür, dass Luft und Schweiß ungehindert zirkulieren können.
Zusätzliche Eigenschaften für den Alltag:
- Wasserbeständig: Medi-Tapes® sind wasserfest. Sie können problemlos beim Duschen, Schwimmen oder bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.
- Schadstoffgeprüft: Bei der Herstellung wird auf höchste Qualitätsstandards geachtet, um Irritationen zu vermeiden und eine Begleitung auch bei empfindlicher Haut zu ermöglichen.
- Wirkstofffrei: Das Tape enthält keine medikamentösen Wirkstoffe. Die unterstützende Wirkung beruht rein auf den physikalischen Eigenschaften und der korrekten Anlagetechnik.
Durch diese Kombination aus Flexibilität, Atmungsaktivität und sanfter Haftung ist das Medi-Tape® ein verlässlicher Begleiter zur Unterstützung der Körperstatik und zur Förderung der Beweglichkeit.
Anwendung und Nutzung
Die korrekte Applikation ist entscheidend dafür, dass das Tape seine unterstützenden Eigenschaften optimal entfalten kann und über mehrere Tage sicher hält. In der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann folgt die Anwendung einem bewährten System aus Vorbereitung, präziser Anlage und Aktivierung.
Hier sind die wichtigsten Schritte für eine gelungene Anwendung:
1. Vorbereitung der Haut
Damit das Tape zuverlässig haftet, muss die Hautstelle sauber, trocken und fettfrei sein.
- Verzichten Sie vor dem Tapen auf Körperlotions oder Öle.
- Bei starkem Haarwuchs empfiehlt es sich, die Stelle vorsichtig zu trimmen, um den Kontakt zwischen Tape und Hautrezeptoren zu verbessern und das spätere Ablösen angenehmer zu gestalten.
- Das Tape sollte idealerweise etwa 20 bis 30 Minuten vor sportlicher Aktivität oder dem Duschen angebracht werden.
2. Das Tape zuschneiden
Schneiden Sie die benötigte Länge des Tapes ab und runden Sie die Ecken mit einer Schere ab. Abgerundete Enden verhindern, dass das Tape an der Kleidung hängen bleibt und sich vorzeitig an den Rändern aufrollt.
3. Die Applikation (Basis, Mittelteil, Ende)
Eine Tape-Anlage besteht in der Regel aus drei Zonen:
- Die Basis (Anker): Reißen Sie das Schutzpapier an einem Ende ein und kleben Sie die ersten 3–5 cm völlig ohne Dehnung auf die Haut. Dies dient als fester Anker.
- Die Therapie-Zone: Dehnen Sie das Tape je nach Anleitung (meist mit leichter bis mittlerer Spannung) und streichen Sie es auf die vorgedehnte Muskulatur oder das Gelenk. Achten Sie darauf, dass keine Falten im Tape entstehen.
- Das Ende (Anker): Die letzten Zentimeter des Tapes werden wiederum völlig ohne Dehnung aufgelegt.
4. Den Kleber aktivieren
Nachdem das Tape vollständig aufgebracht wurde, streichen Sie mehrmals mit der flachen Hand fest über die gesamte Anlage. Durch die entstehende Reibungswärme wird der medizinische Acrylkleber aktiviert, was für eine dauerhafte Verbindung mit der Haut sorgt.
5. Tragedauer und Entfernung
Das Medi-Tape® kann in der Regel zwischen 3 und 7 Tagen getragen werden. Es ist wasserfest und hält auch beim Duschen oder Schwimmen. Zum Entfernen ziehen Sie das Tape am besten langsam in Haarwuchsrichtung ab. Bei empfindlicher Haut kann etwas Speiseöl oder Babyöl helfen, den Kleber sanft zu lösen.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Anwendung von kinesiologischen Tapes dient der Begleitung und Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens.
- Kein Heilversprechen: Aus dieser Anleitung lässt sich kein Heilversprechen ableiten. Die Wirkung basiert auf Erkenntnissen der Erfahrungsheilkunde.
- Ärztliche Abklärung: Bei akuten Verletzungen, starken Einschränkungen oder unklaren Krankheitsbildern ist vor der Anwendung immer ein Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal zu konsultieren.
- Kontraindikationen: Wenden Sie das Tape niemals auf offenen Wunden, gereizter Haut oder bei bekannten Pflasterallergien an. Sollten Juckreiz oder Rötungen auftreten, entfernen Sie das Tape bitte umgehend.
In der Medi-Taping® Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann spielt die Dehnung des Tapes eine entscheidende Rolle für die gewünschte Unterstützung. Es gibt jedoch keine Pauschalantwort, da der Dehnungsgrad von der jeweiligen Körperregion und dem Ziel der Anwendung abhängt.
Hier sind die wichtigsten Grundregeln zur Dehnung beim Anbringen:
1. Die „Anker“ (Basis und Ende) – Immer ohne Dehnung
Ein wesentlicher Grundsatz für jede Anlage ist, dass der Anfang (Basis) und das Ende des Tapes völlig ohne Dehnung (0 %) aufgeklebt werden. Dies ist wichtig, um Hautreizungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass das Tape über mehrere Tage fest auf der Haut haftet. Wenn die Enden unter Zug stehen, lösen sie sich meist sehr schnell ab.
2. Die „Therapie-Zone“ – Individuelle Dehnung
Der mittlere Teil des Tapes wird je nach Anleitung mit unterschiedlicher Spannung appliziert. In der Fachliteratur von Dr. Sielmann werden diese Stärken oft wie folgt unterteilt:
- Leichte Dehnung (ca. 10–25 %): Häufig genutzt, um den sogenannten „Lifting-Effekt“ zu erzielen, der die Mikrozirkulation im Gewebe sanft begleitet.
- Mittlere Dehnung (ca. 50 %): Wird oft zur Unterstützung von Bändern oder zur gezielten Entlastung von Muskelstrukturen eingesetzt.
- Starke Dehnung (bis zu 100 %): Diese kommt seltener vor und wird meist für sehr spezifische Korrekturanlagen (z. B. bei der Statik-Korrektur) verwendet.
3. Dehnung der Haut vs. Dehnung des Tapes
Ein Geheimnis der Sielmann-Methode ist die Kombination: Oft wird nicht das Tape stark gedehnt, sondern das betroffene Körperteil in eine vorgedehnte Position gebracht (z. B. den Nacken beugen oder das Knie anwinkeln). Wenn das Tape dann mit wenig Eigenzug aufgebracht wird, entstehen beim Zurückführen in die neutrale Position die typischen Wellen (Convolutions). Diese Wellenbildung unterstützt den dekompressiven Effekt und fördert das Wohlbefinden.
4. Risiken bei zu viel Dehnung
Wird das Tape mit zu viel Zug aufgebracht, kann es zu Spannungsblasen oder Rötungen kommen, da die Haut unter dem Tape unter Dauerstress steht. Die Devise lautet oft: „Weniger ist mehr.“
Wo finde ich die genaue Dehnungsstärke?
Da jede Anwendung (ob Knie, Rücken oder Nacken) eine andere Technik erfordert, finden Sie die exakten Angaben zur Dehnung in den jeweiligen Schritt-für-Schritt-Anleitungen:
- Im „Kursbuch“ für tiefere Einblicke in die Biomechanik.
- Im Ratgeber „Medi-Taping für Jedermann“ für die einfache Selbstanwendung zu Hause.
- Im Ringbuch „Anlagetechniken“, wo die Zugstärke grafisch (oft durch Pfeile) dargestellt ist.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die korrekte Dehnung ist ein wichtiger Faktor für die Begleitung und Unterstützung Ihrer Strukturen.
- Kein Heilversprechen: Die Information zur Tape-Dehnung dient der technischen Erklärung und stellt kein Heilversprechen dar.
- Hautbeobachtung: Achten Sie während der Tragezeit auf Ihre Haut. Bei Juckreiz oder Rötungen sollte das Tape umgehend entfernt werden.
- Ärztlicher Rat: Bei akuten Beschwerden oder Unsicherheiten bezüglich der Anlage sollte immer ein Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal konsultiert werden.
Die kurze Antwort lautet: Ja, für viele Körperregionen ist die Selbstanwendung absolut möglich. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Unterstützung durch das Medi-Tape® auch wirklich effektiv ist.
Was Sie gut selbst tapen können
Körperregionen, die Sie mit beiden Händen gut erreichen und im Spiegel sehen können, eignen sich hervorragend für das Self-Taping. Dazu gehören:
- Knie und Sprunggelenke: Ideal zur Unterstützung beim Sport oder Wandern.
- Handgelenke und Unterarme: Zum Beispiel zur Begleitung bei Belastungen durch PC-Arbeit (Tennisarm).
- Oberschenkel und Waden: Einfach zu erreichen und unter Sicht anzubringen.
Wo die Selbstanwendung an ihre Grenzen stößt
Es gibt zwei Hauptgründe, warum bei bestimmten Anlagen eine zweite Person (ein Partner oder ein Therapeut) hilfreich oder sogar notwendig ist:
- Die Erreichbarkeit: Den eigenen Rücken, den Nacken oder die Rückseite der Schultern exakt zu tapen, ist ergonomisch fast unmöglich. Da das Tape oft unter einer bestimmten Vordehnung der Haut geklebt werden muss, verfälscht eine verdrehte Körperhaltung beim Selberkleben das Ergebnis.
- Die Körperstatik: In der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann steht die Korrektur der Statik (z. B. des Iliosakralgelenks) an erster Stelle. Diese Basis-Anlagen müssen absolut präzise sitzen, um das Fundament des Körpers richtig zu begleiten. Hier ist der Blick und die Hand eines geschulten Gegenübers meist unverzichtbar.
Tipps für das erfolgreiche Self-Taping
- Nutzen Sie Spiegel: Ein großer Wandspiegel und ein Handspiegel helfen Ihnen, die Position des Tapes besser zu kontrollieren.
- Anleitungen folgen: Nutzen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder die bebilderten Ratgeber von Dr. Sielmann (z. B. „Medi-Taping für Jedermann“), um die exakten Ankerpunkte zu finden.
- Vorbereitete Tapes: Schneiden Sie Ihre Tape-Streifen in Ruhe zurecht und runden Sie die Ecken ab, bevor Sie mit der eigentlichen Anlage beginnen.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Selbstanwendung dient der Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und der Begleitung muskulärer Strukturen.
- Kein Heilversprechen: Das eigenständige Tapen stellt kein Heilversprechen dar. Die Wirkung basiert auf der korrekten Umsetzung der mechanischen Reize.
- Ärztlicher Rat: Wenn Sie unsicher sind, die Beschwerden anhalten oder Sie eine schwer erreichbare Stelle (Rücken/Nacken) tapen möchten, konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal.
- Hören Sie auf Ihren Körper: Fühlt sich eine selbst angebrachte Anlage unangenehm an oder kribbelt die Haut, entfernen Sie das Tape bitte umgehend und versuchen Sie es ggf. mit weniger Zug erneut oder suchen Sie fachlichen Rat.
Nachdem das Medi-Tape® seine unterstützende Aufgabe über mehrere Tage erfüllt hat, sollte es ebenso sorgfältig entfernt werden, wie es angebracht wurde. Eine falsche Technik beim Abziehen kann die oberste Hautschicht unnötig reizen. In der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann wird daher ein besonders sanftes Vorgehen empfohlen.
Hier sind die besten Tipps für eine hautschonende Entfernung:
1. Zeitpunkt und Vorbereitung
Das Tape lässt sich meist leichter lösen, wenn es trocken ist. Sollte der Kleber jedoch sehr fest haften, kann das Durchfeuchten des Tapes (z. B. unter der Dusche) hilfreich sein. Wichtig: Reißen Sie das Tape niemals ruckartig ab, da dies zu mechanischen Hautreizungen führen kann.
2. Die richtige Abziehtechnik
- In Haarwuchsrichtung: Ziehen Sie das Tape immer in die Richtung ab, in die Ihre Körperhaare wachsen.
- Flach abziehen: Ziehen Sie das Tape nicht nach oben (vom Körper weg), sondern führen Sie es ganz flach entlang der Hautoberfläche zurück.
- Haut fixieren: Drücken Sie die Haut am Übergangspunkt zum Tape mit der freien Hand leicht gegen die Zugrichtung fest. Dies stabilisiert das Gewebe und macht das Ablösen deutlich angenehmer.
3. Hilfsmittel bei starker Haftung
Sollte das Medi-Tape® sehr fest sitzen oder haben Sie besonders empfindliche Haut, können Sie auf bewährte Hilfsmittel zurückgreifen:
- Öle: Bestreichen Sie das Tape großzügig mit Speiseöl oder Babyöl und lassen Sie es einige Minuten einwirken. Das Öl löst die Struktur des Acrylklebers auf, sodass das Tape fast von selbst von der Haut gleitet.
- Profi-Remover: Für die schnelle und rückstandslose Entfernung in der Praxis oder nach dem Sport empfehlen wir spezielle Produkte wie das Mueller Tape Remover Spray. Es neutralisiert den Kleber sofort und pflegt gleichzeitig die Haut.
4. Pflege nach der Entfernung
Nachdem das Tape entfernt wurde, können Sie die Hautstelle mit lauwarmem Wasser reinigen. Eine sanfte, rückfettende Lotion oder ein kühlendes Gel können dabei helfen, das Hautareal zu beruhigen und auf die nächste Anwendung vorzubereiten.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Das richtige Entfernen des Tapes dient dem Schutz Ihrer Hautintegrität während der Begleitung durch die Medi-Taping® Methode.
- Kein Heilversprechen: Die Hinweise zur Entfernung beziehen sich auf die technische Handhabung und stellen kein Heilversprechen dar.
- Hautreaktionen: Sollten nach dem Entfernen starke Rötungen, Quaddeln oder anhaltende Irritationen sichtbar sein, lassen Sie die Hautstelle bitte vollständig regenerieren, bevor Sie eine neue Anlage anbringen.
- Ärztlicher Rat: Bei ungewöhnlichen Hautreaktionen oder Entzündungen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
GitterTapes (CrossTapes)
CrossTapes sind kleine, gitterförmige Pflaster aus hochwertigen Kunstfasern, die im Gegensatz zu herkömmlichen Kinesiologie-Tapes nicht elastisch sind. Sie stellen eine punktuelle Ergänzung zur klassischen Tape-Anlage dar und werden in der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann gezielt eingesetzt, um energetische Blockaden und lokale Spannungen zu begleiten.
Was macht CrossTapes so besonders?
Die Struktur der CrossTapes ist dem menschlichen Muskel- und Fasziengewebe nachempfunden. Sie enthalten keine medikamentösen Wirkstoffe. Ihre Unterstützung beruht auf zwei wesentlichen Prinzipien:
- Mechanische Entlastung: Durch die Gitterstruktur wird die Haut punktuell sanft angehoben (Lifting-Effekt), was die Mikrozirkulation im Gewebe fördern kann.
- Energetische Harmonisierung: CrossTapes werden häufig auf Akupunkturpunkte, Triggerpunkte oder lokale energetische Störzonen (wie Narben) appliziert. Das Ziel ist es, den Energiefluss im Sinne der Meridianlehre zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Wie werden CrossTapes richtig angewendet?
Die Anwendung von CrossTapes ist denkbar einfach, erfordert jedoch eine präzise Lokalisation des Zielpunktes:
- Punkt finden: Lokalisieren Sie den reaktiven Punkt (z. B. einen Triggerpunkt oder einen Akupunkturpunkt). Hierfür eignet sich hervorragend ein Untersuchungsstift, um die empfindlichste Stelle im Gewebe genau zu bestimmen.
- Haut vorbereiten: Die Haut muss trocken, sauber und fettfrei sein. Nutzen Sie bei Bedarf ein Reinigungsspray.
- Applikation: Nehmen Sie das CrossTape vorsichtig mit einer Pinzette oder dem Finger von der Trägerfolie ab. Führen Sie das Pflaster langsam über die Hautstelle. Viele Anwender berichten, dass das CrossTape durch die elektrostatische Ladung der Haut fast wie von selbst zum richtigen Punkt „gezogen“ wird.
- Fixierung: Drücken Sie das Gitterpflaster leicht an. Es ist wasserfest und kann in der Regel mehrere Tage auf der Haut verbleiben, bis es sich von selbst ablöst.
Einsatzbereiche in der Sielmann-Methode
In der Fachliteratur wie dem „Kursbuch“ oder „Medi-Taping für Jedermann“ werden CrossTapes oft begleitend zu großflächigen Tape-Anlagen empfohlen, um:
- Lokale muskuläre Verhärtungen (Triggerpunkte) zu adressieren.
- Die energetische Durchflutung von Narbengewebe zu unterstützen.
- Akupunkturpunkte ohne Nadeln zu stimulieren.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Verwendung von CrossTapes dient der energetisch-mechanischen Begleitung und der Förderung des Wohlbefindens.
- Kein Heilversprechen: Aus der Anwendung von CrossTapes lassen sich keine Heilversprechen ableiten. Die Methode ist Teil der Erfahrungsheilkunde und wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
- Ärztliche Beratung: Bei akuten Schmerzen, Entzündungen oder unklaren Beschwerden ist immer ein Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal aufzusuchen.
- Anwendungshinweis: Kleben Sie CrossTapes niemals auf offene Wunden, Schleimhäute oder entzündete Hautstellen. Bei Hautreizungen ist das Pflaster sofort zu entfernen.
Ja, absolut! CrossTapes (Gitterpflaster) sind wasserfest und speziell darauf ausgelegt, auch bei täglicher Hygiene und sportlicher Aktivität sicher auf der Haut zu haften.
Da sie aus hochwertigen Kunstfasern und einem wasserbeständigen Acrylkleber bestehen, müssen Sie Ihre Routine nicht einschränken. Damit das CrossTape jedoch so lange wie möglich seine unterstützende Wirkung behält, gibt es ein paar einfache Tipps für den Umgang mit Wasser:
Tipps für den Kontakt mit Wasser:
- Sanftes Reinigen: Vermeiden Sie es, während des Duschens mit dem Waschlappen oder Schwamm direkt über das CrossTape zu reiben. Dies könnte die Ecken vorzeitig lösen.
- Vorsicht mit Ölen: Achten Sie darauf, dass keine ölhaltigen Duschgele, Badezusätze oder Körperlotions an das Pflaster gelangen. Öle lösen den Acrylkleber auf, was zum Ablösen des CrossTapes führt.
- Trocknen statt Rubbeln: Nach dem Duschen oder Schwimmen sollten Sie das CrossTape nicht mit dem Handtuch trocken rubbeln. Tupfen Sie die Stelle stattdessen nur vorsichtig trocken.
- Keine Föhnhitze: Verwenden Sie keinen heißen Föhn, um das Pflaster zu trocknen. Zu starke Hitze kann den Kleber verändern und Hautreizungen begünstigen. Das Material trocknet an der Luft sehr schnell von selbst.
Wie lange hält ein CrossTape trotz Wasser?
In der Regel bleiben CrossTapes zwischen 3 und 7 Tagen auf der Haut. Oft lösen sie sich nach einiger Zeit von selbst an den Ecken ab, wenn der unterstützende Impuls nicht mehr benötigt wird oder die Klebekraft durch die natürliche Hautregeneration nachlässt. Sie können es dann einfach vorsichtig entfernen.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Verwendung von CrossTapes dient der punktuellen energetischen Begleitung und Förderung des Wohlbefindens.
- Kein Heilversprechen: Die Wasserfestigkeit ist eine Materialeigenschaft und stellt kein Heilversprechen dar. Die Methode basiert auf der Erfahrungsheilkunde.
- Hautbeobachtung: Sollte die Haut unter oder um das CrossTape nach dem Kontakt mit Wasser anfangen zu jucken oder sich röten, entfernen Sie das Pflaster bitte umgehend.
- Ärztlicher Rat: Bei anhaltenden Beschwerden oder Hautproblemen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
Sicherheit und Pflege
Nein, das Original Medi-Tape® ist absolut wirkstofffrei. Es enthält keine Medikamente, Schmerzmittel oder chemischen Substanzen, die über die Haut in den Körper abgegeben werden.
Die unterstützende Wirkung der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann beruht ausschließlich auf den physikalischen und mechanischen Eigenschaften des Materials sowie der korrekten Anlagetechnik.
Wie funktioniert die Unterstützung ohne Wirkstoffe?
Da das Tape keine Chemie enthält, basiert die Begleitung Ihres Wohlbefindens auf folgenden rein physikalischen Faktoren:
- Mechanischer Reiz: Durch die Elastizität des Tapes und die spezielle Klebetechnik wird die oberste Hautschicht sanft angehoben (Lifting-Effekt). Dies unterstützt die Mikrozirkulation und den Lymphfluss im Gewebe.
- Neurologische Impulse: Das Tape stimuliert kontinuierlich die Hautrezeptoren. Nach der Gate-Control-Theorie werden dadurch Signale an das Nervensystem gesendet, die zur muskulären Entspannung und einer verbesserten Tiefenwahrnehmung (Propriozeption) beitragen können.
- Energetische Aspekte: In der Sielmann-Methode wird zusätzlich die Farbenlehre und der Verlauf der Meridiane genutzt, um den Energiefluss im Körper ganzheitlich zu begleiten.
Vorteile der wirkstofffreien Anwendung:
- Gute Verträglichkeit: Da keine Medikamente enthalten sind, gibt es keine belastenden Nebenwirkungen für den Organismus.
- Für die ganze Familie: Medi-Taping® kann aufgrund der Wirkstofffreiheit bedenkenlos bei Kindern, Senioren und sogar während der Schwangerschaft oder Stillzeit zur Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt werden.
- Kombinierbarkeit: Da das Tape rein mechanisch wirkt, kollidiert es nicht mit einer eventuellen medikamentösen Therapie, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Information zur Wirkstofffreiheit bezieht sich auf die Materialbeschaffenheit des Medi-Tapes®.
- Kein Heilversprechen: Die wirkstofffreie Unterstützung dient der Begleitung muskulärer und statischer Prozesse und stellt kein Heilversprechen dar.
- Materialunverträglichkeit: Obwohl das Tape medikamentenfrei ist, verfügt es über einen Acrylkleber. Bei einer bekannten Allergie gegen Pflaster oder Acryl sollte das Tape nicht angewendet werden.
- Ärztlicher Rat: Bei akuten Beschwerden oder wenn Sie das Tape zur Unterstützung bei medizinischen Indikationen einsetzen möchten, konsultieren Sie bitte immer vorab einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal.
Obwohl das Original Medi-Tape® über einen hochwertigen, latexfreien Acrylkleber verfügt und als sehr hautfreundlich gilt, kann es in Einzelfällen zu Hautreaktionen kommen. Da jeder Körper individuell reagiert, ist ein achtsamer Umgang mit der Haut während der Begleitung durch das Taping sehr wichtig.
Sollten Sie eine Reaktion bemerken, folgen Sie bitte diesen Schritten:
1. Das Tape umgehend entfernen
Sollten unter oder um das Tape herum Juckreiz, Rötungen, Brennen oder Blasenbildung auftreten, entfernen Sie das Tape bitte sofort. Dies sind Signale des Körpers, dass die mechanische Belastung oder der Kleber aktuell nicht vertragen wird.
2. Sanfte Entfernung
Reißen Sie das Tape bei einer Hautreaktion nicht ruckartig ab, um die gereizte Stelle nicht zusätzlich zu belasten. Verwenden Sie idealerweise etwas Speiseöl, Babyöl oder einen speziellen Tape Remover, um den Kleber sanft zu lösen und das Gewebe zu schonen.
3. Ursachenforschung
Eine Reaktion muss nicht immer eine Allergie sein. Häufige Ursachen sind:
- Zu starke Dehnung: Wenn das Tape mit zu viel Zug aufgebracht wurde, entsteht mechanischer Stress für die oberste Hautschicht.
- Hautzustand: Sehr trockene Haut oder Rückstände von Cremes und Parfüms unter dem Tape können Irritationen begünstigen.
- Tragedauer: Gelegentlich reagiert die Haut auf den Luftabschluss, wenn das Tape zu lange getragen wird.
4. Hautregeneration
Lassen Sie die betroffene Hautstelle nach der Entfernung vollständig zur Ruhe kommen. Reinigen Sie die Stelle mit lauwarmem Wasser und verzichten Sie auf eine erneute Anwendung an derselben Stelle, bis die Rötung vollständig abgeklungen ist.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Der Schutz Ihrer Haut ist die Basis für eine erfolgreiche Unterstützung Ihres Wohlbefindens.
- Kein Heilversprechen: Die Hinweise zum Umgang mit Hautreaktionen dienen der Sicherheit und stellen kein Heilversprechen dar.
- Ärztlicher Rat: Sollte die Hautreaktion nach dem Entfernen des Tapes nicht innerhalb kurzer Zeit abklingen, sich verschlimmern oder schmerzhaft sein, konsultieren Sie bitte umgehend einen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
- Allergie-Test: Bei bekannter Neigung zu Pflasterallergien empfehlen wir, vor der ersten großflächigen Anwendung ein kleines Stück Tape an einer unempfindlichen Stelle (z. B. Innenseite des Unterarms) für einige Stunden zu testen.
- Kontraindikationen: Wenden Sie das Tape niemals auf bereits gereizter, entzündeter oder geschädigter Haut an.
Eine der häufigsten Fragen beim Kinesiologie-Taping betrifft die bunten Farben. Technisch gesehen sind alle Original Medi-Tapes® identisch: Sie besitzen die gleiche Elastizität, den gleichen hautfreundlichen Kleber und das gleiche Baumwollgewebe. Der Unterschied liegt in der energetischen Wirkung, die in der Methode nach Dr. med. Dieter Sielmann eine zentrale Rolle spielt.
Die Farbwahl basiert auf den Prinzipien der Farblehre und der Akupunkt-Massage (APM). Farben werden als Schwingungen betrachtet, die den Energiefluss in den Meridianen unterschiedlich beeinflussen können:
1. Pink und Rot (Aktivierend & Wärmend)
- Bedeutung: Diese Farben stehen für Energie, Wärme und Aktivität.
- Anwendung: In der Sielmann-Methode werden sie häufig bei Zuständen von „energetischer Leere“ eingesetzt. Sie dienen der Unterstützung und Begleitung von Prozessen, bei denen eine Anregung oder eine verstärkte Durchblutung des Gewebes gewünscht ist (z. B. bei chronischen Verspannungen).
2. Blau (Beruhigend & Kühlend)
- Bedeutung: Blau wirkt energetisch entziehend, kühlend und beruhigend.
- Anwendung: Blau wird bevorzugt bei „energetischer Fülle“ eingesetzt. Das ist oft dort der Fall, wo der Körper mit Hitze oder Schwellungen reagiert. Die Farbe soll dabei helfen, das System energetisch zu entlasten und zur Ruhe zu bringen.
3. Beige (Neutral & Unauffällig)
- Bedeutung: Beige gilt als neutrale Farbe ohne spezifischen energetischen Schwerpunkt.
- Anwendung: Diese Farbe ist ideal für Anwender, die das Tape im Alltag unauffällig tragen möchten (z. B. im Gesicht oder am Hals). Sie wird oft gewählt, wenn keine zusätzliche thermische oder energetische Beeinflussung gewünscht ist.
4. Schwarz (Stärkend & Kraftvoll)
- Bedeutung: Schwarz gilt als Farbe, die Energie absorbiert und konzentriert.
- Anwendung: Sie wird oft von Sportlern bevorzugt oder eingesetzt, um eine Anlage optisch und energetisch zu „stärken“.
5. Grün und Gelb
- Grün: Gilt als ausgleichend und harmonisierend. Es wird oft zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und bei viszeralen Anlagen (Bauchbereich) genutzt.
- Gelb: Steht für Aufhellung und positive Energie.
Welche Farbe soll ich wählen?
Dr. Sielmann empfiehlt oft, auf die Intuition zu hören – das gilt besonders für Kinder. Oft greifen wir instinktiv zu der Farbe, deren energetische Schwingung unser Körper gerade benötigt. Wenn Sie unsicher sind, ist Beige oder Blau meist eine gute Wahl für den Einstieg.
Wichtiger Sicherheitshinweis & Disclaimer
Die Farbauswahl beim Medi-Taping® basiert auf den Lehren der energetischen Schwingung und der Farblichttherapie.
- Kein Heilversprechen: Die Zuordnung von Farben zu bestimmten Zuständen beruht auf der Erfahrungsheilkunde und stellt kein Heilversprechen dar. Die physikalische Wirkung des Tapes bleibt durch die Farbe unberührt.
- Wissenschaftlicher Stand: Die energetische Wirkung von Farben auf das Nervensystem ist wissenschaftlich nicht abschließend bewiesen.
- Ärztlicher Rat: Die Farbwahl ersetzt keine medizinische Diagnose. Bei akuten Beschwerden konsultieren Sie bitte immer einen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.